Keime müssen draußen bleiben!

 +Die innovative automatische Durchgangsinfektions-Anlage von Walter Gerätebau punktet durch maximale Flexibilität beim Anschluss

Es ist ein typisches Problem eines jeden Betriebs mit verschiedenen Durchgangsbereichen: Schmutz und Keime werden hin und her geschleppt, sei es durch Schuhe oder Karren, Wagen und andere räder- oder rollenbetriebene Transportmittel. Eine Innovation der Walter Gerätebau GmbH macht damit jetzt Schluss: Die automatische Durchgangsdesinfektions-Anlage der Reinigungs-Spezialisten macht Keimen den Garaus, ehe diese die Bereichsgrenzen passieren.

Das Prinzip ist dabei so einfach wie praktisch: Die automatische Durchgangsdesinfektion wird ohne größeren Aufwand an den Durchgängen installiert und an die bestehenden Druckreinigungsanlagen angeschlossen. Sie erzeugt in regelmäßigen Abständen auf dem Boden einen Schaumteppich, welcher die Schuhe und Rollen desinfiziert. Dies verhindert die Keimverschleppung durch Räder oder Schuhe, wenn Mitarbeiter die Arbeitsbereiche wechseln.

Flexible Intervalle

Dank bewährtem Injektorsystem wird der 10 bis 15 mm hohe Schaumteppich dabei nach einem bestimmten Zeitintervall automatisch auf den Boden gesprüht. Wie und wie lange gesprüht wird, ist individuell einstellbar – auch eine manuelle Betätigung kann auf Wunsch mit eingebaut werden. „Eine Warnlampe signalisiert ein anstehendes Sprühintervall“, erklärt Marcus Wartbiegler, Sales Manager bei Walter. „So läuft niemand Gefahr, unabsichtlich in einen Sprühstoß zu laufen.“

Individuelle Anpassbarkeit

So praktisch, nützlich und unkompliziert das Gerät auch sein mag: Was genau ist nun die Innovation daran? „Ganz einfach – es ist für den Betrieb mit allen stationären Druckreinigungsanlagen zwischen 15 und 100 bar gleichermaßen geeignet“, so Wartbiegler. „Der Kunde benötigt keine zusätzliche Druckerhöhungspumpe, wenn bereits eine stationäre Reinigungsanlage vorhanden ist, egal, ob diese mit 20, 60 oder 100 bar arbeitet.“

Die Walter Durchgangsdesinfektions-Anlage kann nachträglich an Wänden, Pfosten oder auch am Boden angebracht werden. Durch die verschiedenen Montagemöglichkeiten werden alle örtlichen und räumlichen Bedingungen berücksichtigt.

Eine saubere Lösung

Im Gegensatz zu herkömmlichen Desinfektionsbecken mit Gittern, die bereits teilweise eingesetzt werden, ist hier kein Nachfüllen notwendig und auch keine Reduktion der chemischen Wirkung bei starker Nutzung. Da hier keine Wanne und kein Gitter nötig sind ist das Reinigen bei der Endreinigung so einfach wie bei allen anderen Bodenflächen. Schnell und hygienisch. Auch ist der nachträgliche Einbau von Wannen mit Abfluss ein sehr aufwändiges Unterfangen.

Problemlöser Walter

Entsprechend wurde die Idee auch durch eine konkrete Anfrage geboren: Eine Einzelhandelskette hatte sich bei Walter beklagt, dass keine entsprechenden Desinfektionsanlagen für seine zentrale 80 bar Reinigungsanlage am Markt verfügbar waren. Für die Spezialisten die ideale Steilvorlage: Binnen weniger Wochen wurde das neue Gerät entwickelt und auf den Markt gebracht. „Flexibilität und Freude an Innovation gehören zu unseren traditionellen Stärken“, erklärt Geschäftsführer Marc Ingelfinger. „Wir haben inhouse die Kompetenz, Bekanntes und Bewährtes auch innerhalb kurzer Zeit neu zu kombinieren, um Mehrwerte für unsere Kunden zu schaffen. Die neue Durchgangsinfektion ist dafür eines von vielen gelungenen Beispielen. Aktuell arbeiten wir auch bereits an der nächsten Innovation für den Lebensmittelbereich“

Umweltfreundlich und praktisch

Für den Betrieb können die Nutzer ihre gewohnten Desinfektionsmittel verwenden, die mit den Schmutzpartikeln reagieren und anschließend problemlos wieder abgebaut werden. „Welches Mittel verwendet wird, kann jeder Betreiber mit seinen jeweiligen Hygienebeauftragten ab- und bestimmen“, so Wartbiegler. Welche wichtige Lücke das neue Walter-Produkt – auch unabhängig von erhöhter Hygiene in Zeiten der Corona-Pandemie – schließt, zeigen die verschiedenen Anfragen, die dafür aus verschiedenen Branchen bei Walter eingehen. „Da spielt sicherlich auch mit rein, dass wir – wie bei all unseren Produkten – großen Wert darauf legen, dass der Betrieb möglichst ressourcenschonend erfolgen kann. „Dadurch, dass die Anlage auch für wassersparende Druckerhöhungsanlagen mit Mittel- oder Individualdruckbetrieb ausgelegt sind, sparen die Betreiber weit mehr Wasser ein als bei reinen Niedrigdruck-Varianten“, freut sich Wartbiegler.

Lieferumfang der Desinfektions-Anlage: Hoch-/Niederdruckinjektor, Chemikalien-Rückschlagventil, Wasserrückschlagventil, Zeitsteuerung, Steuerung nach VDE, Handdrucktaster, Düsenbalken mit 2 Düsen, Warnleuchte für Personenverkehr (Optional)

Weiterführende Informationen Firma Walter Gerätebau GmbH

Als klassischer, familiengeführter Mittelständler fertigt Walter seit über 40 Jahren qualitativ hochwertige, CE-gerechte Reinigungsanlagen und deren Einzelkomponenten „made in Germany“. Hauptabnehmer sind dabei die Lebensmittel-, Pharma-, Beton-, Solar- und Automobilbranche in ganz Mitteleuropa. Serienmäßige Modelle gehören dabei ebenso zum Portfolio wie individuelle Sonderlösungen. Gemeinsam mit den Kunden werden individuelle automatisierte Reinigungsmethoden entwickelt und die Wirksamkeit der Methoden durch Parameterentwicklung vor Ort sichergestellt. Überall dort, wo es in der Industrie starke Verschmutzungen nachhaltig zu entfernen gilt, kommen Walter Reinigungsgeräte zum Einsatz. Walter legt Wert auf hohe Produktqualität – ebenso wie auf schnellen, verlässlichen Service, großes Know-how und unkomplizierte, persönliche Hilfe, falls die Kunden Sie brauchen. Auch in Punkto Umweltschutz ist Walter branchenweit ein Vorreiter – unter anderem bei den  speziellen Walter Individualdruck-Reinigern, die im Vergleich weit weniger Chemie und Wasserverbrauch verursachen. Maximale Reinigung bei höchst effizienter Einsparung von Ressourcen ist für uns „next level cleaning“.

Kontakt:
Walter Gerätebau GmbH
Neue Heimat 16.
74343 Sachsenheim-Ochsenbach
Tel.: 07046/980-0, Fax: 07046/980-33
E-Mail: info@walter-geraetebau.de
www.walter-cleaningsystems.de

Ausgabe November/Dezember 2021 „Der Lebensmittelbrief/ernährung aktuell”