Für ungetrübten Genuss:
Schmierfette in der Lebensmittelindustrie

Der herzhafte Biss in eine duftende Waffel – diese Vorstellung lässt uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Damit der Genuss nicht getrübt wird, müssen sich besonders Hersteller industrieller Lebensmittelerzeugnisse, beispielsweise Backwaren, an gesetzliche Bestimmungen halten: Der Gesetzgeber stellt durch umfangreiche Auflagen sicher, dass die Verbraucher auf die einwandfreie Qualität der verarbeiteten Lebensmittel vertrauen dürfen.

Leistungsfähig und gesundheitlich unbedenklich
Egal ob Backwaren, Getreide, Obst, Gemüse oder Getränkeprodukte – alle diese Lebensmittel durchlaufen bei der Herstellung oder Ernte, Zubereitung und Verpackung eine Vielzahl von Verarbeitungsstufen. Maschinelle Prozesse spielen hier eine immer größere Rolle – und damit auch die eingesetzten Schmierstoffe, die aufgrund möglicher Gesundheitsrisiken immer stärker in den Fokus rücken. Der Schmierstoffspezialist Rhenus Lub weiß um die besonderen Ansprüche, die an Lebensmittelfette gestellt werden. Neben hoher Leistungsfähigkeit sind die Produkte des Mönchengladbacher Unternehmens besonders für die Verwendung in der Lebens- und Genussmittelindustrie erstklassig geeignet, da sie auch die weltweit strengsten Auflagen für Lebensmittelhygiene erfüllen. Gerade der Einsatz von Schmierstoffen in der Lebensmittelherstellung ist aufgrund außergewöhnlicher Umgebungseinflüsse besonders anspruchsvoll: Extreme Temperaturen, Säuren, Laugen, Alkohol oder Wasser dürfen ihnen nichts anhaben, gegen Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen sie resistent sein. Nur dann können Spezialfette auch ihre vielseitigen Aufgaben voll und ganz erfüllen.

Gerade der Einsatz von Schmierstoffen in der Lebensmittelherstellung ist aufgrund außergewöhnlicher Umgebungseinflüsse besonders anspruchsvoll: Extreme Temperaturen, Säuren, Laugen, Alkohol oder Wasser dürfen ihnen nichts anhaben, gegen Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen sie resistent sein. Nur dann können Spezialfette auch ihre vielseitigen Aufgaben voll und ganz erfüllen: Sie helfen bei effizienter Energieübertragung und Reibungsminimierung, verhindern Ablagerungen, nehmen Verschleißpartikel auf und bieten umfangreichen Korrosionsschutz für dauerhaft einwandfreie Oberflächen. Das hilft, die Lebensdauer der Maschinen zu verlängern und den Herstellungsprozess sicherer und auch ökonomischer zu gestalten.

Nach strengsten Standards zertifiziert
Neben diesen auch für andere Anwendungen geforderten technischen Leistungsmerkmalen sind bei der Schmierstoffwahl allerdings weitere Eigenschaften erheblich, die besonders im Falle eines Kontakts von eingesetztem Schmierstoff und Lebensmittel entscheidend sind. Ganz wesentlich: Die Qualität eines Lebensmittels darf sich auch bei möglichem Kontakt mit dem Fett nicht verringern. Das bedeutet, das Fett muss geschmacks- und geruchsneutral, im lebensmittelrechtlich einwandfreien Zustand und gesundheitlich absolut unbedenklich sein. Ebenfalls ist die internationale Zulassung erforderlich, für die die strengen Auflagen der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) gelten. Basierend auf den Bestimmungen der amerikanischen Behörde können Schmierstoffhersteller ihre Produkte bei der Zertifizierungsstelle der NSF International registrieren lassen – beispielsweise in der Kategorie H1: Ein Einsatz ist überall da möglich, wo ein Kontakt von Lebensmittel und Schmierstoff nicht gänzlich ausgeschlossen ist. Ist ein Produkt durch die NSF zertifiziert, erfüllt es in Bezug auf Lebensmittelhygiene die weltweit strengsten Standards.

Rhenus Lub stellt daher eine breite Palette von H1-zertifizierten Schmierstoffen zur Verfügung, die für die jeweiligen Produktionsmaschinen die optimale Auswahl darstellen und gleichzeitig gesundheitlich unbedenklich sind – so auch für das eingangs gewählte Beispiel von industriellen Waffelbackmaschinen. Hohe Temperaturbeständigkeit in der Schmierung der mechanischen Einheiten stellt in dieser Anwendung eine zusätzliche Herausforderung dar, der sich die ausgewählten Rhenus Lub Schmierstoffe mit H1-Zertifizierung erfolgreich stellen.

Noch weitgehender sind die Auflagen für Schmierstoffe mit NSF/3H-Zulassung. Diese Zertifizierung deckt Produkte ab, die in direktem und regelmäßigem Kontakt mit Lebensmitteln eingesetzt werden – beispielsweise als Trennmittel in Backformen bei der Zubereitung unterschiedlichster Backwaren. Rhenus Lub bietet auch für dieses spezielle Umfeld eine Auswahl an 3H-Prozessölen für die Lebensmittelindustrie an. Die Schmierstoffe erfüllen die strengen Anforderungen der FDA und meistern die notwendigen anwendungsspezifischen Herausforderungen – für ungetrübte Lebensmittelqualität.

Moderne Produktion garantiert höchste Lebensmittelqualität
Bereits in der Entwicklungsphase neuer Rezepturen rückt Rhenus Lub die Rohstoffe in den Mittelpunkt: Verwendet werden lediglich Bestandteile, die auch auf der Positivliste der FDA zu finden sind. Dadurch stellt der Mönchengladbacher Experte sicher, die geforderten Qualitätsstandards in vollem Umfang zu gewährleisten und den unterschiedlichen Anforderungen gerecht zu werden. Beispielsweise produziert Rhenus Lub Schmierstoffe für die Lebens- und Futtermittelindustrie in einem eigenen Hygienebereich innerhalb der 2005 in Mönchengladbach neu gebauten Fettfabrik, die mit einem Investitionsvolumen von 16 Millionen Euro zu den modernsten in Europa gehört. Der Produktionsbereich „Lebensmittelfette“ – er umfasst Produktion und Abfüllung der Spezialschmierstoffe – zeichnet sich durch voneinander abgetrennte Kessel aus und ist auch hinsichtlich jüdischer Speisegesetze als „koscher“ und unter islamischen Gesichtspunkten als „halal“ zertifiziert. „Wir können damit sicherstellen, dass eine Kontamination mit nicht lebensmittelgerechten Rohstoffen ausgeschlossen ist“, erläutert Dr. Marco Pfeiffer, Produktmanager Schmierfette bei Rhenus Lub. „Zudem entwickeln wir unser Portfolio regelmäßig weiter, um auch in Zukunft den Anforderungen der Lebensmittelindustrie an Hochleistungsschmierstoffe gerecht werden zu können.“

Kontakt:
www.rhenuslub.de


Ausgabe September/Oktober 2016 „Der Lebensmittelbrief/ernährung aktuell”