Bei der Verarbeitung von Nahrungsmitteln stellen die Hände des Personals das wichtigste „Werkzeug“ dar und stehen aus hygienischer Sicht deshalb besonders im Fokus. Denn: Mikrobiell belastete Lebensmittel können gravierende Folgen für die Gesundheit der Konsumenten darstellen und sichtbare Verunreinigungen im Erzeugnis führen nicht selten zur Vernichtung kompletter Produktchargen.

Einer Berechnung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zufolge erkranken alleine in Deutschland jährlich 200.000 Menschen an einer lebensmittelbedingten Infektion. Neben einem gut funktionierenden HACCP-Management nimmt die strikte Einhaltung der Hygieneregeln eine Schlüsselrolle zur Vermeidung lebensmittelbedingter Erkrankungen ein. Ein Kernbestandteil dabei: Die Händehygiene.

Größere Lebensmittelbetriebe setzen an Eingängen zu sensiblen Bereichen Hygieneschleusen ein, die erst nach einer Händedesinfektion passiert werden dürfen. Innerhalb dieser Bereiche gewährleisten weitere Gelegenheiten zum Waschen und Desinfizieren der Hände die Lebensmittelsicherheit. Hier prägen wandmontierte Hygienespender für Seife bzw. Händedesinfektionsmittel und entsprechende Vorrichtungen zur Entnahme von Papierhandtüchern das Bild. So schreibt es letztendlich auch die Europäische Lebensmittelhygieneverordnung EG 852/2004 in ihren allgemeinen Vorschriften für Betriebsstätten, in denen mit Lebensmitteln umgegangen wird, vor.

Typische Momente für eine Händedesinfektion oder -reinigung treten zu Arbeitsbeginn, nach Pausen und nach dem Kontakt mit rohen Lebensmitteln auf.

Hygienespender „Must have´s“
Aber worauf ist bei dem Einsatz von Spendersystemen zu achten? Ganz klar: auf das Material. Denn in Bereichen, in denen Lebensmittel zubereitet, behandelt oder verarbeitet werden, sind neben den Bodenflächen auch Decken und Wände regelmäßig zu reinigen. Daraus ergibt sich die Anforderung korrosionsbeständiger Oberflächen. Der Einsatz von Wasser und Chemikalien führt dazu, dass weniger widerstandsfähige Materialien schnell angegriffen werden. Hier bieten sich robuste Edelstahlmaterialien an, die zudem widerstandsfähig gegenüber starken mechanischen Einflüssen sind und eine lange Haltbarkeit vorweisen.

Einfaches Aufbereiten der Spendersysteme ist ein weiteres Plus und sollte bedacht werden, wenn es um den Einsatz von Vorrichtungen zur Händehygiene geht. Hygienespender die Füllgüter unterschiedlicher Hersteller aufnehmen können sind langfristig nicht nur aus ökonomischer Sicht von Vorteil, sondern bieten Betreibern auch größtmögliche Flexibilität und Versorgungssicherheit.

Mit Spendersystemen und Dosierpumpen kennt sich das niederrheinische Familienunternehmen OPHARDT hygiene gut aus. So entwickeln die Hygienespezialisten seit über 50 Jahren bedarfsgerechte Hygienelösungen und bieten auch für den Lebensmittelbereich ein breites Produktangebot.

Kontakt:
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Ausgabe Januar/Februar 2019 „Der Lebensmittelbrief/ernährung aktuell”