Analytik von Oberflächen – Sicherheit für Lebensmittelproduzenten und Einzelhandel

Claudia Urmetzer, staatlich geprüfte Lebensmittelchemikerin

Die Atemwegserkrankung COVID-19 beruht nach dem derzeitigen Stand der Wissenschaft auf einer Infektion mit dem neuartigen Coronavirus (SARS-CoV-2). SARS ist die Abkürzung für Severe Acute Respiratory Syndrome, also Schweres Akutes Atemwegssyndrom.

Diese Krankheit ist zwischenzeitlich weltweit verbreitet (Pandemie). Zielorgane des Menschen von Coronaviren sind vor allem die Atemwege. Der wichtigste Übertragungsweg ist die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der die Coronaviren von infizierten Menschen (oder Tieren) über Tröpfchen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden. Weiterhin ist es möglich, dass das Virus über Schmierinfektionen übertragen wird. Hierbei gelangen die Viren, die sich auf Händen befinden, an die Schleimhäute der Nase oder des Auges, wo sie zu einer Infektion führen können. Eine Ansteckung mit dem Coronavirus könnte demzufolge auch über Oberflächen erfolgen, auf denen das Virus anhaftet. Faktoren, wie z.B. Temperatur, Luftfeuchtigkeit und die Beschaffenheit der Oberfläche spielen aber bei der Stabilität von Coronaviren in der Umwelt eine Rolle.

In Laboruntersuchungen konnte festgestellt werden, dass nach einer starken Kontamination mit Coronaviren diese bis zu drei Stunden als Aerosol, bis zu vier Stunden auf Kupferoberflächen, bis zu 24 Stunden auf Karton und bis zu zwei bis drei Tagen auf Edelstahl und Plastik infektiös bleiben können.

Umso wichtiger ist es, Hygienemaßnahmen richtig anzuwenden und in der aktuellen Situation über ein ausgeklügeltes und effizientes Reinigungs- und Hygienekonzept zu verfügen. Auch wäre zu überprüfen, ob das bestehende Konzept alle Risiken berücksichtigt und diese mit entsprechenden Maßnahmen minimiert.

Zur Überprüfung des Reinigungs- und Hygienekonzeptes analysieren unsere Spezialisten Proben Ihrer Oberflächen wie z.B. Arbeitsflächen, Arbeitsgeräte, EC-Cash-Terminals, Computerarbeitsplätze, Einkaufswagen, Geländer, Telefone, Türgriffe, Umverpackungen sowie Umkleiden, Arbeitsplätze, Pausenräume und vieles mehr auf das Coronavirus (SARS-CoV-2). Ebenso ist es möglich, das Virus auf Mund Nase-Masken nachzuweisen.

So erhalten Sie schnellstmöglich Klarheit und können ggf. notwendige Maßnahmen zeitnah anpassen oder ausbauen. Unsere Expertinnen und Experten arbeiten gemäß den Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO).

Wir unterstützen Sie außerdem bei der Umsetzung des Arbeitsschutzstandards COVID 19 der Bundesregierung oder den Vorgaben der betrieblichen Pandemieplanung des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Darüber hinaus beantworten unsere Fachleute gern Ihre individuellen Fragen zu Hygiene- und Reinigungskonzepten.

Quellen:
https://www.bfr.bund.de/de/kann_das_neuartige_coronavirus_ueber_lebensmittel_und_gegenstaende_uebertragen_werden_-244062.html
https://www.nejm.org/doi/full/10.1056/NEJMc2004973?url_ver=Z39.88-2003&rfr_id=ori%3Arid%3Acrossref.org&rfr_dat=cr_pub%3Dpubmed

Kontakt:
WESSLING GmbH
Oststraße 7
48341 Altenberge
Tel.: 02505 89-633
E-Mail: food@wessling.de
www.wessling.de

Ausgabe Mai/Juni 2020 „Der Lebensmittelbrief/ernährung aktuell”